Welpen

Aila , Aika , Anka und Aik im Alter von 7 Tagen in der Wurfkiste bei mir in der Küche

Kleine Welpen können nur durch Erfahrungen, ob negativ oder positiv, lernen. Wie oft
muss man leider miterleben, dass die kleinen Welpen in einem Stall mit hohen Wänden,
wenig Tageslicht und vor allem wenig Menschenkontakt isoliert aufwachsen. Viele Züchter
meinen, dass man so umgeht, das Krankheiten oder andere schädliche Einflüsse übertragen
werden könnten. Aber nur ein Hund, der sich mit Viren oder Bakterien und anderen Lebens-
einflüssen auseinandersetzen kann, hat auch die Chance, damit gut zu leben. Auch müssen
die kleinen Vierbeiner, sobald sie laufen können, mit 2 oder 3 Wochen hinaus und die Natur
erkunden. - Egal - ob es im Winter, im Sommer, ob es regnet, schneit oder ob die Sonne scheint.
Nur so werden sie abgehärtet und können für ihr künftiges Familien- aber auch Jagdhunde-
leben wichtige Eindrücke gewinnen.

Ich persönlich lege allerhöchsten Wert darauf, dass meine Welpen in den ersten zwei Wochen
direkt in meiner Nähe und in Nähe der Mutterhündin sind. So kann ich kontrollieren, ob sie
genug Muttermilch zu sich nehmen oder ob sie sonst fit sind. So habe ich sie immer unter
Kontrolle und bemerke jede negative oder positive Veränderung an ihnen. Die Welpen wohnen
in den beiden ersten Lebenswochen in meiner Küche, mit Ihnen natürlich die Mutterhündin.
Hier finden sie gleich den engen Kontakt zum Menschen und der häuslichen Umgebung.
 


Katrin und Aik

Wenn sie dann 2 Wochen alt sind, laufen können und selber fressen, ziehen sie um in ihren
Hundezwinger mit einem großem Naturauslauf. Alle kleinen Lebewesen, egal ob Mensch
oder Tier, lieben Spielsachen, wie z. B. alte Bettlaken die an Seilen zum Spielen befestigt
werden und ausgediente Stofftiere.


Bei der Schönheitspflege von Herrchen hält jeder still: "Ist das Toll"
 

Tägliche  Reviergänge im Moor- und Feldrevier mit Wasserpfützen und Gräben, hohem Gras
und alles was sich sonst noch in der Natur findet, werden  unternommen. Schon hier zeigt sich,
wer der Kopfhund ist und welcher eher zurücksteckt. Auch in den ersten Lebenswochen zeigen
die kleinen Hunde schon Rangverhalten und kämpfen jeweils ihre Positionen aus. Hier ist es wichtig,
nicht gleich einzugreifen, auch wenn es einmal hoch hergeht. Ebenso, wenn sich die Mutterhündin
einschaltet und ihnen "Gehorsam" beibringt . Hier sollte der Mensch sich geflissentlich heraushalten.
Denn der Instinkt der Mutterhündin, ob das Verhalten der Welpen richtig oder falsch ist, kann sie
besser einschätzen als ich.
 


Frühzeitig wird der Wasserhahn als Quelle entdeckt … Wasserscheu Ade

Aus den obigen Zeilen kann man erkennen , dass ich auf eine artgerechte Welpenaufzucht Wert lege
Wie oben zu erkennen  beginne ich frühzeitig mit der Förderung und der Prägung der Welpen .
Sie wachsen gemeinsam mit 2 Althunden auf , die beide im Jagdeinsatz stehen.

Autofahren , Spielen mit meinen Kindern und die Reviergänge gehören ebenso zum Ausbildungsplan
wie das frühe Stöbern und Nachsuchen  im Revier .Dank des ausgeglichenen Wesens und der damit
verbundenen Ruhe nehme ich meine Hunde gerne mit zum Ansitz.

Die Basis für gute Führigkeit und Treue seinem Führer gegenüber wird bei meinen Welpen in der
Aufzucht und Prägung  auf den Menschen geschaffen. Mein Ziel ist es , einen Hund für den Jäger zu
züchten, der die Fähigkeit zu hoher jagdlicher Intelligenz hat, aber auch als ständiger Begleiter der
gesamten Familie Freude bereitet.

 
Rangordnungskämpfe gehören auch dazu … hier Anka und Aila